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Hrbkova zum vierten Mal in Folge auf Rang eins

Bericht von Frank Höhmann
vom 12.05.2019

Es war enger als in den Vorjahren. Doch der Ausgang bei der Wahl zur Spielerin des Jahres überraschte nicht. Michaela Hrbkova hat ihren Titel erneut verteidigt. Zum vierten Mal in Folge wurde sie von den Anhängern der Frisch-Auf-Frauen auf die Pole Position gehievt.

„Die Wahl bedeutet mir dieses Jahr sehr viel. Vielen Dank an alle, die mir ihre Stimme gegeben haben.“ Obwohl Hrbkova wegen einer Verletzung an der Wade und eines Bruches des Augenhöhlenbodens mehrere Wochen verletzt fehlte, steht sie mit 131 Treffern auf Rang eins der Göppinger Torschützenliste. „Wer mich kennt weiß, dass ich nie zufrieden mit mir bin. Ich erwarte immer mehr von mir“, sagt die Linkshänderin. Zur Freude der Anhänger wird das „Aushängeschild und Gesicht des Teams“, wie Hallensprecher Holger Riegel betonte, auch in den kommenden beiden Spielzeiten für die Göppingerinnen auf Torejagd gehen.

Auf Rang zwei folgte mit zehn Stimmen weniger die „Arbeitsbiene“ Johanna Schindler, die im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang nach oben kletterte. Die Österreicherin fühlt sich im Schwabenland „sehr wohl“ und bedankte sich zusammen mit den anderen Spielerinnen mit einem Plakat für die Unterstützung in der am Wochenende zu Ende gehenden Spielzeit. „Es freut mich sehr, dass die Fans meine Leistungen so schätzen. Dieses Jahr durfte ich ja auch im Angriff zeigen, was ich kann.“

Auf das Treppchen schaffte es als dritte Spielerin die zweitbeste Göppinger Torschützin (110 Treffer), die am Samstag im letzten Heimspiel wegen erhöhter Temperatur zuschauen musste: Iris Guberinic. „Ich war total überrascht, das hat man mir auch angesehen. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet“, sagte Guberinic. Die Spielführerin betonte aber, dass die Ehrung nicht ohne ihre Mitspielerinnen möglich gewesen wäre. „Es geht nur gemeinsam. Das Team macht mich, macht uns stark.“ Guberinic dankte allen, „die mit uns bei den Heimspielen mitgefiebert und angefeuert haben. Ich hoffe, dass sie uns auch weiterhin unterstützen werden.“

Wehmut kam am Samstag nach Spielschluss nicht wirklich auf. Dazu bestand auch kein Grund. Lediglich zwei Spielerinnen wurden verabschiedet: Nach fünf Jahren bei Frisch Auf zieht es Prudence Kinlend zurück ins Rheinland. Sie wechselt zum Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen. Zweiter Abgang ist Anna Bergschneider. Sie schließt sich dem HSV Solingen-Gräfrath an. Der Rest hat nicht nur handballerisch, sondern auch beruflich in Göppingen seine Heimat gefunden. Als Neuzugänge stehen Romy Morf-Bachmann (Bad Wildungen), Jasmina Jankovic (Toulon) und Roxana Ioneac (Nellingen) fest.

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