Mobirise

Hrbková vor Comeback

vom 31.10.2019
Bericht von Frank Höhmann

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Frisch-Auf-Frauen gastieren am Sonntag um 16 Uhr im Pokal-Achtelfinale bei Drittligist HSG Marpingen-Alsweiler

So ist das mit dem Wäre und Hätte: Wäre im Anschluss ein Zweit- oder Erstligist als Gegner gezogen worden, hätten die Frisch Auf Frauen im Achtelfinale des DHB-Pokals endlich wieder ein Heimspiel gehabt. Da sich jedoch nur noch Drittligist HSG Marpingen-Alsweiler im Lostopf befand, wurde das Heimrecht getauscht und die Göppingerinnen müssen erneut auf Reisen gehen.

Der Ärger darüber hielt sich in überschaubaren Grenzen, schließlich meinte es das Los dieses Mal gut mit dem Team von Trainer Aleksandar Knezevic. Ein Weiterkommen ins Viertelfinale ist eigentlich Pflicht für die Grün-Weißen. Das weiß auch der Coach. „Natürlich sind wir in der Favoritenrolle und wollen unbedingt weiterkommen. Trotzdem darf man im Pokal niemanden unterschätzen.“ Mit einer konzentrierten Leistung von Beginn an wolle man dem Drittligisten frühzeitig den Wind aus den Segeln nehmen und ihm den Glauben an die Sensation rauben. Die „Moskitos“ haben einige ehemalige Spielerinnen der insolventen Trierer Miezen in ihren Reihen, so zum Beispiel die Holländerin Linsey Houben, die vor einigen Jahren für Trier in der Bundesliga spielte und durch ihre ehemalige Mitspielerin Joline Müller zum Drittliganeuling gelotst wurde, der nach dem jüngsten 27:24-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf den sechsten Tabellenplatz in der Weststaffel der dritten Liga belegt.

Bei Frisch Auf will man die Partie nutzen, um sich nicht nur den Traum vom Final-Four-Turnier in der Stuttgarter Porsche Arena am Leben zu erhalten, sondern sich auch für die weiteren beiden Ligaspiele im November einzuspielen. Besonderer Fokus genießt die Begegnung bei der HSG Bad Wildungen am 16. November. Kommende Woche beim Geheimfavoriten BVB Dortmund dürfte höchstwahrscheinlich nichts Zählbares herausspringen.

Personell kann Knezevic wieder etwas durchatmen. Michaela Hrbková hat ihren Muskelfaserriss ausgeheilt und steigert sich in den Trainingseinheiten peu à peu, um wieder auf ihr altes Level zu kommen. Die Tschechin dürfte am Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle Marienstraße in Marpingen ihr Comeback geben. Auch Ana Petrinja ist nach überstandener Daumenverletzung wieder voll einsatzfähig, sodass aktuell nur Roxana Ioneac (Mittelhandbruch) nicht zur Verfügung steht. 

Alles in allem also gute Vorzeichen für einen erfolgreichen Pokalnachmittag im Saarland.

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