Mobirise

Frisch-Auf-Frauen wollen sich Sahnehäubchen holen

Bericht von Holger Riegel
vom 16.11.2018

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Zum letzten Spiel vor der fast siebenwöchigen Pause wegen der Europameisterschaft treten die Göppingerinnen am Samstag um 17:30 Uhr in der Bensheimer Weststadthalle an.

Die Zwischenbilanz für die erste Saisonphase fällt für Aleksandar Knezevic schon vor der Reise an die Bergstraße mehr als positiv aus. „Wir spielen eine überragende Saison, die aber weiterhin noch jung ist“, gibt der Trainer ein erstes kurzes Statement ab und ergänzt sogleich: „Das war nach unseren Abgängen und der schweren Verletzung von Michaela Hrbkova so sicher nicht zu erwarten, aber alle Spielerinnen haben weitere Schritte nach vorne gemacht und vor allem die Mentalität meiner Mannschaft ist Grundlage für die aktuelle, sehr schöne Situation“.

Und fürwahr, mit 10:4 Punkten stehen die Grün-Weißen auf dem 4. Tabellenplatz und lassen so manchen bekannten und ambitionierten Namen hinter sich. Ein wichtiger Bestandteil dieser Platzierung sind die Auftritte in der Ferne, bei denen man mit zwei Remis und zuletzt zwei Siegen weiterhin ungeschlagen ist. Dies soll natürlich auch am Samstag so bleiben. „Ein Sieg wäre das Sahnehäubchen“, lässt der Coach keine Zweifel an der Zielsetzung. Mit einem Erfolg bei der HSG Bensheim/Auerbach wäre der 4. Platz bis Weihnachten sicher gebucht, aber selbst im Falle einer Niederlage würde man eine Position tiefer weich landen.

Doch daran verschwenden die Grün-Weißen natürlich keinen Gedanken, die Serie soll halten. Der Blick auf die Tabelle suggeriert dabei eine vermeintlich lösbare Aufgabe, aber Knezevic warnt: „Bensheim/Auerbach hat sich sinnvoll verstärkt und gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert“. Mit 4:10 Punkten stehen die „Flames“ aktuell auf dem 10. Tabellenplatz und damit im Bereich der Abstiegsränge, doch ein näherer Blick auf die Ergebnisse der Mannschaft von Trainerin Heike Ahlgrimm lässt tiefer blicken.

Dauerte es vergangene Saison bis zum achten Spieltag, ehe man an der Bergstraße den ersten Punkt holen konnte, sind es nun bereits vier Zähler verbuchtr. Vor allem die Siege gegen die direkten Kontrahenten aus Neckarsulm und Halle-Neustadt spiegeln den Entwicklungsprozess der HSG wieder, knappe Niederlagen gegen Spitzenteams liefern weitere Bestätigung. „Bensheim/Auerbach lebt von der mannschaftlichen Geschlossenheit und ist sehr ausgeglichen besetzt“, analysiert Knezevic. Hinzu sorgen durchschnittlich über 1.000 Zuschauer für eine tolle Stimmung in der heimischen Weststadthalle.

Vergleiche zu den Frisch-Auf-Frauen liegen da schon nahe, auch die Göppingerinnen haben im Teamgeist und dem Zusammenhalt ihre stärksten Tugenden. Hinzu kommt inzwischen eine gehörige Portion an Routine und Selbstvertrauen und diese Punkte sind auch bei den Hessinnen gefragt. Die Woche war nicht sorgenfrei, einige Spielerinnen mussten krankheitsbedingt das Bett hüten, Michaela Hrbkova wird weiter von der Bank aus die Daumen drücken. „Wie schon in Bad Wildungen und Nellingen dürfen wir uns von schwächeren Phasen nicht beeindrucken lassen, müssen den Kopf oben halten und Ruhe bewahren“, schaut Aleksandar Knezevic auf die Begegnung. Und letztlich gilt es für das Sahnehäubchen vor der Spielpause auch noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren.

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Die FRISCH AUF Frauen sind eine Handballmannschaft aus dem schwäbischen Göppingen, die seit 1999 in der Bundesliga spielt. Das Motto der Göppingerinnen lautet "Handball mit Gefühl!"

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