Mobirise
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Ana Petrinja bleibt in Göppingen

Bericht von Frank Höhmann
vom 26.02.2019

Allrounderin verlängert ihren Vertrag bei den Frisch-Auf-Frauen

Die Kaderplanung bei den Göppinger Bundesliga-Handballerinnen für die neue Spielzeit schreitet voran: Am Montag machte Trainer und Geschäftsführer Aleksandar Knezevic klar Schiff mit Ana Petrinja, die vor dieser Saison vom Zweitligisten TG Nürtingen unter den Hohenstaufen zurückgekehrt war. Wie bereits ihre Teamkolleginnen Lina Krhlikar, Michaela Hrbkova, Johanna Schindler und zuletzt Spielführerin Iris Guberinic hat nun auch die 33-Jährige bei den Frisch-Auf-Frauen verlängert. Die Allrounderin bleibt damit auch in der kommenden Spielzeit das Trikot des aktuellen Tabellensiebten, der am Sonntag beim VfL Oldenburg antritt, der in den jüngsten fünf Spielen 9:1-Punkte sammeln konnte.

„Ana Petrinja ist eine erfahrene Spielerin, die auf nahezu jeder Position eingesetzt werden kann. Ihre Routine hilft uns“, sagt Trainer und Geschäftsführer Aleksandar Knezevic, der erfreut darüber ist, die Allrounderin auch in der Saison 2019/2020 in seinem Kader zu wissen. Ana Petrinja kann nicht nur ein Spiel steuern, sondern fasst sich auch ein Herz vom Siebenmeterpunkt aus. Beim Spiel in Nellingen verwandelte sie jeden Strafwurf sicher und brachte beim Pokalspiel in Bietigheim sieben von neun Siebenmetern an Valentyna Salamakha und Nationaltorhüterin Dinah Eckerle vorbei ins Tor.

„Es gab keinen Grund, nicht in Göppingen zu bleiben. Ich fühle mich hier sehr wohl. Es macht Spaß, in dieser schönen Halle vor diesem tollen Publikum zu spielen“, sagt Göppingens Nummer 44, die auch den Teamgeist hervorhebt. Vor ihrem Abstecher nach Nürtingen spielte sie bereits von 2015 bis 2017 bei den Frisch-Auf-Frauen und kennt viele ihrer jetzigen Mitspielerinnen, mit denen sie sich nicht nur auf dem Feld bestens versteht. Das soll dazu beitragen, dass die Göppingerinnen ihren sechsten Platz aus der Vorsaison wieder erreichen können. „Vielleicht geht auch noch mehr. Europa wäre ein Traum“. Beim Wunschgedanken muss es nicht bleiben. Bei nur einem Zähler Rückstand zu Europapokalplatz fünf ist für die Grün-Weißen noch alles drin.

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