Mobirise

Knezevic mit Sorgen

Bericht von Holger Riegel
vom 21.09.2018

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Eine Woche nach dem Heimsieg gegen Halle-Neustadt treten die Frisch Auf Frauen erneut in der EWS Arena an. Um 19:00 Uhr empfangen die Göppingerinnen den VfL Oldenburg in ihrem Wohnzimmer.

 Holger Riegel

Der Paukenschlag der Woche kam im Oberhaus des Deutschen Frauenhandballs aus Dortmund, nach nur zwei Spieltagen trennten sich die Borussia und Trainer Norman Rentsch. Die große Entfernung zwischen Wohnsitz und Arbeitsplatz wurden als Grund für die Vertragsauflösung genannt. Zumindest dieses Problem hat Aleksandar Knezevic nicht, wohnt er doch nur wenige Meter von der EWS Arena entfernt, allerdings drückt der Schuh bei Göppingens Trainer an einer anderen Stelle.

„Michaela Hrbkova wird uns am Samstag definitiv nicht zur Verfügung stehen“, nennt der Coach seine größte Sorge. Die Schmerzen in der Wade der Torjägerin kommen von einem Muskelfaserriss und legen Hrbkova für mindestens drei Wochen auf Eis. Zumindest fällt die Verletzung in einen günstigen Zeitraum, denn nach dem Spiel gegen Oldenburg stehen bis zum DHB-Pokalspiel der Grün-Weißen in Zwickau zwei Wochen Pause auf dem Programm und auch danach ruht der Ball bis zum Ligaauftritt in Leverkusen weitere zehn Tage. Doch die Wade der Tschechin ist nicht die einzige Baustelle im Kader von Knezevic. Hier ein Zwicken im Knie, dort schmerzt der Rücken oder hat eine fiebrige Erkältung zugeschlagen. „Es ist alles andere als eine gute Vorbereitung auf die Aufgabe gegen den VfL“, erklärt der Coach, der unter der Woche teilweise nur sieben Spielerinnen auf der Platte hatte.

Dennoch geht Aleksandar Knezevic und sein Team selbstbewußt in die Begegnung gegen den aktuellen Tabellenzweiten der Liga. „Wir werden alle Kräfte mobilisieren und spielen vor unseren eigenen Fans natürlich auf Sieg“, gibt sich der Trainer kämpferisch. Ein gutes Stichwort, denn gegen die mit zwei Siegen in die Runde gestarteten Oldenburgerinnen gilt es dagegen zu halten. „Der VfL spielt seit Jahren den schnellsten Handball der Liga und beeindruckt mit einem hohen Tempospiel“, werden die Gäste von ihm analysiert. Somit ist bei den Grün-Weißen neben dem kämpferischen Einsatz auch taktische Disziplin und hohe Konzentration gefordert. Technische Fehler bestrafen die Oldenburgerinnen mit schnellen Gegenstößen und knacken dabei gerne die 30-Tore-Marke.

Der amtierende DHB-Pokalsieger startete mit einem 39:29-Erfolg beim Aufsteiger Halle-Neustadt und legte mit einem 31:29-Heimsieg gegen Buxtehude beindruckend nach. Vergessen scheint eine in der Liga schwache letzte Saison, als man sich mit 21:31 Punkten auf einem ungewohnten 9. Tabellenplatz wiederfand. Dabei musste Trainer Niels Bötel erneut einen großen Umbruch im Kader verarbeiten. Fünf Spielerinnen verließen den VfL, fünf neue kamen dazu. Vor allem im Rückraum fand eine regelrechte Generalüberholung statt. Dagegen steht mit Torhüterin Julia Renner, Linksaußen Kim Birke und Rückraumspielerin Angie Geschke ein Trio, das fast schon zum VfL-Inventar gehört. 

In der vergangenen Saison gelangen den Frisch Auf Frauen zwei Siege gegen Oldenburg und natürlich soll diese Serie ausgebaut werden. Dazu muss am Samstag allerdings alles passen. Abgeklärte Angriffe und eine starke Defensive sind gefragt, kommt dann noch die Unterstützung der Zuschauer dazu, könnte es mit dem nächsten Sieg klappen.

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Die FRISCH AUF Frauen sind eine Handballmannschaft aus dem schwäbischen Göppingen, die seit 1999 in der Bundesliga spielt. Das Motto der Göppingerinnen lautet "Handball mit Gefühl!"

Da auch das Männerteam von FRISCH AUF! in der Bundesliga am Ball ist, wird Göppingen gerne als "Handball-Hauptstadt" bezeichnet.