Mobirise

Frisch Auf gelingt Kantersieg auch ohne Star

Bericht aus der NWZ von Wolfgang Karczewski
vom 17.09.2018

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Keine Mühe hatte Bundesligist Frisch Auf Göppingen beim 26:18-Heimerfolg über den SV Union Halle-Neustadt.

Aleksandar Knezevic, Trainer der Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen, kam aus dem Daumen-in-die-Luft-Recken gar nicht  heraus, so gut gefielen ihm die Aktionen seines Teams beim klaren  26:18 (13:6)-Heimsieg über Aufsteiger SV Union Halle.

Dabei hatte die Begegnung mit einer Hiobsbotschaft begonnen: Torjägerin Michaela Hrbkova verletzte sich beim Aufwärmen an der Wade. „Ich habe versucht, trotzdem zu spielen, aber es ging nicht“, sagte die frustrierte Tschechin. Ob die Linkshänderin im nächsten Heimspiel am Samstag um 19 Uhr gegen Pokalsieger VfL Oldenburg auflaufen kann, steht noch nicht fest.

Doch auch ohne seinen Star zeigte Frisch Auf vor allem im ersten Durchgang Handball vom Feinsten. Für die verletzte Hrbkova rückte Neuzugang Annika Blanke auf die ungewohnte Position im rechten Rückraum, so dass in Prudence Kinlend, Johanna Schindler und Blanke drei Rechtshänderinnen im Rückraum agierten. Trotz dieser Umstellung ließ die Mannschaft zu Beginn nur wenig zu. Erst nach exakt zwölf Minuten fiel der erste Treffer für die schwachen Gäste. „In der Abwehr haben wir heute richtig durchgezogen“, befand die zum Zuschauen verdammte Michaela Hrbkova.

Insgesamt kassierten die Grün-Weißen bis zur Pause nur sechs Gegentore. „Ich bin stolz darauf, wie wir uns hinten in der Abwehr gegenseitig geholfen und zusammengestanden haben“, freute sich Linksaußen Iris Guberinic, die mit zehn Toren, davon sechs Siebenmeter, beste Schützin der Partie war. Die Spielführerin stand in der 19. Minute im Mittelpunkt, als sie von Gegenspielerin Sophie Lütke bei einem Gegenstoß unabsichtlich von den Beinen geholt wurde, weshalb die Hallenserin folgerichtig Rot sah.

Im zweiten Abschnitt setzte sich das ungleiche Spiel fort. Die Frisch-Auf-Frauen dominierten nach wie vor nach Belieben, ohne jedoch wie in den ersten 30 Minuten zu glänzen. „Man hat gesehen, dass es fast unmöglich ist, 60 Minuten so stark zu spielen wie in der ersten Halbzeit“, erklärte Iris Guberinic. Dennoch baute ihr Team die Führung bis auf zehn Tore aus (18:8/38.).

Danach ließen bei Frisch Auf Kraft und Konzentration etwas nach, so dass die Gäste bis auf sechs Tore herankamen (18:12/44.). „Das war ein kleines Tief, das aber nicht lange gedauert hat“, analysierte Guberinic. Souverän brachten die Frauen schließlich den Sieg mit acht Toren Differenz nach Hause. Guberinic: „Dieser sichere Sieg war unglaublich wichtig für uns. Wenn wir am Samstag gegen Oldenburg so spielen, mache ich mir keine Sorgen.“

Frisch Auf Göppingen: Zec (ab 44.), Lengyel; Brugger (4), Blanke (2), Schindler (3), Kinlend (2), Hrbkova, Guberinic (10/6), Adamkova (1), Krhlikar (1), Bergschneider (n.e.), Petrinja (3/3).

SV Union Halle-Neustadt: Figueira (bei drei Siebenmetern), Gudelj; Ferreira (8/1), Reppe, Dietz, Fanina (3), Galinska (2/1), Möschter, Winkler, Smit (2), Heimburg, Janiszewska, Lütke (1), Divak (2), Reißberg.

Schiedsrichter: Kuschel/Senk (Mannheim).

Zeitstrafen: 6:8 Minuten.

Rot: Lütke (19./grobes Foul).

Zuschauer: 789.

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Die FRISCH AUF Frauen sind eine Handballmannschaft aus dem schwäbischen Göppingen, die seit 1999 in der Bundesliga spielt. Das Motto der Göppingerinnen lautet "Handball mit Gefühl!"

Da auch das Männerteam von FRISCH AUF! in der Bundesliga am Ball ist, wird Göppingen gerne als "Handball-Hauptstadt" bezeichnet.