Mobirise

Nah dran am erneuten Sieg

Bericht von Frank Höhmann
vom 14.10.2018

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Frisch-Auf-Frauen holen beim 26:26 in Leverkusen einen Punkt und bleiben weiterhin ungeschlagen


Beide Teams starteten nervös und leisteten sich in der Anfangsphase etliche Ballverluste und Fehlwürfe. Der erste Treffer, von Göppingens Spielführerin Iris Guberinic erzielt, fiel nach vier Minuten. Trainer Aleksandar Knezevic konnte wieder auf die zuletzt verletzte Michaela Hrbkova bauen, die in der sieben Minute aufs Feld kam. Und die Tschechin sorgte wenig später mit ihrem unnachahmlichen Unterarmwurf gleich für einen Göppinger Torerfolg.

Wie gewohnt, agierten die Göppingerinnen aus einer 5:1-Deckung heraus, stellten später aber auf eine noch offensivere 3:2:1-Formation um, welche den Spielfluss der Gastgeberinnen unterbinden sollte. Da Göppingen in der Anfangsviertelstunde über den Kreis nichts ausrichten konnte, brachte Knezevic Lina Krhlikar für Petra Adamkova, die sich gegen die Leverkusener Deckung besser behaupten konnte und einige Siebenmeter herausholte, die von Hrbkova sicher verwandelt wurden. Gut aufgelegt war Torhüterin Edit Lengyel, die in der ersten Hälfte fünf starke Paraden zeigte und ihr Team im Spiel hielt, das nach dem 5:5-Zwischenstand in der Offensive plötzlich keine Mittel und Wege mehr fand, um den Werkselfen gefährlich zu werden. Das nutzten die Hausherrinnen zu einem 10:7-Vorsprung, der Knezevic zu einer Auszeit veranlasste (19.). Danach traten die Grün-Weißen energischer auf und erlangten Präzision bei ihren Abschlüssen. Die Abwehr stand plötzlich wie eine Eins, sodass Leverkusen in den letzten zehn Minuten bis zur Pause nur noch zwei Treffer gelangen. Nach dem 12:12 von Anna Seidel parierte die sich in den zweiten 30 Minuten enorm steigernde Fehr zwar erst gegen Hrbkova und dann gegen Brugger, dennoch gelang es Hrbkova den Ball vor dem Pausenpfiff noch zur 12:13-Führung im Tor unterzubringen.


Nach dem Seitenwechsel schienen die Frisch-Auf-Frauen die Partie in ihre Richtung bringen zu können und bauten den Vorsprung mit einer konzentrierten Leistung auf zwei Tore aus (14:16). Das Knezevic-Team verpasste es jedoch, sich weiter abzusetzen und dem Tabellensiebten der Vorsaison in einer doppelten Überzahl weiteren Schaden zuzufügen. Daraus schöpfte der Bundesligadino neuen Mut, kam durch Elaine Rode zum 16:16 und hatte die Frisch-Auf-Frauen beim 20:18 selber auf zwei Tore distanziert (45.). Doch mit drei Treffern in Serie warf sich Frisch Auf wieder in Front (20:21).

In den letzten zehn Minuten stand die Partie auf des Messers Schneide. Beide Teams lieferten sich einen leidenschaftlichen Fight. So war auch fünf Minuten vor dem Ende beim 25:25 weiter alles offen. Danach schien das Pendel in Richtung der Handballerinnen vom Hohenstaufen auszuschlagen. Kinlend traf zum 25:26, kurz darauf parierte die letztjährige Leverkusenerin Branka Zec einen Siebenmeter von Jennifer Rode, die jedoch ihre zweite Chance zum 26:26-Endstand nutzte.

Dieses Resultat kennen die Frisch-Auf-Frauen bereits von ihrem ersten Auswärtsspiel der Saison in Dortmund. Betrachtet man die Bilanz in und gegen Leverkusen, kann man gut damit leben.



So spielten sie:

Bayer 04 Leverkusen: Kurzke, Fehr; Jurgutyte (8), Seidel (5/1), Zschocke (3), Potocki (1), Souza (1), Kämpf, Bruggeman, Hodel, Berndt, Berger, Joanna Rode (1), Pereira, Jennifer Rode (5/1), Elaine Rode (2)

Frisch-Auf-Frauen: Lengyel, Zec; Brugger (3), Schindler (1), Hrbkova (10/6), Blanke (3), Adamkova (2), Krhlikar, Guberinic (3/1), Kinlend (4), Petrinja, Bergschneider
Schiedsrichter: Hartmann/Schneider (Magdeburg/Irxleben)
Zeitstrafen: 6:4-Minuten


Zuschauer: 500.

Adresse

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Über Uns 

Die FRISCH AUF Frauen sind eine Handballmannschaft aus dem schwäbischen Göppingen, die seit 1999 in der Bundesliga spielt. Das Motto der Göppingerinnen lautet "Handball mit Gefühl!"

Da auch das Männerteam von FRISCH AUF! in der Bundesliga am Ball ist, wird Göppingen gerne als "Handball-Hauptstadt" bezeichnet.